Info aus dem Rathaus
Rathaus am 7. Oktober telefonisch nicht erreichbar
eingestellt von sczesny am 2026-10-05 10:49:05

APEN. Das Rathaus und die Außenstelle des Fachbereichs Arbeit und Soziales bleiben am Mittwoch, 7. Oktober 2026, aufgrund der seit dem 1. Oktober geltenden Öffnungszeiten regulär geschlossen. Wegen einer teambildenden Maßnahme sind die Mitarbeitenden an diesem Tag außerdem telefonisch nicht erreichbar.

Ab Donnerstag, 8. Oktober, steht die Gemeindeverwaltung wieder zu den gewohnten Zeiten mit ihren Dienstleistungen zur Verfügung.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Fünf Jahre voller Bewegung - Bürgermeister Matthias Huber zieht Bilanz für Apen
In der Ratssitzung am 29. September 2026 blickte Bürgermeister Matthias Huber auf die Wahlperiode 2021 bis 2026 zurück - Investitionen, Wachstum und Ehrenamt prägten diese Zeit.
eingestellt von sczesny am 2026-10-05 10:45:44

GEMEINDE APEN. Die Wahlperiode 2021 bis 2026 begann mitten in der Corona-Pandemie und brachte für die Gemeinde Apen zahlreiche Herausforderungen und Veränderungen. In der Ratssitzung am 29. September 2026 ließ Bürgermeister Matthias Huber im Verwaltungsbericht die vergangenen fünf Jahre Revue passieren. Seine Bilanz: In Apen wurde viel bewegt - und zahlreiche Vorhaben werden die Gemeinde auch in den kommenden Jahren begleiten.

„Das war sicherlich nicht der Start, den sich irgendjemand gewünscht hatte. Aber es war ein Start, der gezeigt hat, was diese Gemeinde auszeichnet: Wir haben angepackt und Lösungen gefunden", sagte Bürgermeister Matthias Huber mit Blick auf die Anfangszeit der Ratsperiode.

In Hengstforde wurde eine Corona-Teststation eingerichtet. Die Kommunalwahl im September 2021 fand unter besonderen Schutzmaßnahmen statt: In den Wahllokalen gab es unter anderem Einbahnstraßenregelungen, Desinfektionsmittel und Spuckschutz. Auch die Rats- und Fachausschusssitzungen wurden an die damaligen Bedingungen angepasst. Sitzungen in der Godensholter Sporthalle gehörten zu dieser besonderen Zeit.

49,88 Millionen Euro für die Zukunft der Gemeinde
In der Wahlperiode wurden insgesamt 49,88 Millionen Euro bereitgestellt. Die Mittel kamen unter anderem Schulen, Kindertagesstätten, Straßen, Sportanlagen, dem öffentlichen Nahverkehr, Gewerbe- und Wohnbauflächen sowie der kommunalen Infrastruktur zugute. Es handelt sich um Eigenmittel und erhebliche Förderungen von Land, Bund und der EU. Die Aper Gemeindeverwaltung zeichnet sich für das geschickte Einwerben von Fördermitteln aus.

Den größten Themenbereich bildeten mit 18,47 Millionen Euro die schulischen Aufgaben. Der Schulhof der IGS Augustfehn wurde saniert. An der Janosch-Grundschule entstanden mit der sogenannten „roten Tomate“ eine Modulbaumensa und drei zusätzliche Klassenräume. In Nordloh wurde eine dreigruppige Modulkindertagesstätte geschaffen, und die Kinderkrippe Wichtelhuus wurde erweitert.

Ein weiteres großes Zukunftsprojekt ist die neue Mensa mit Veranstaltungsforum an der Schule Apen. Derzeit entsteht daher das „Apen Forum“. Dafür ist ein Investitionsansatz von 6,23 Millionen Euro vorgesehen. „Das sind Investitionen, die nicht nur Gebäude schaffen. Sie schaffen Chancen für die nächste Generation", betonte Bürgermeister Matthias Huber.

Bessere Verbindungen und moderne Infrastruktur

Auch beim öffentlichen Nahverkehr und bei der Verkehrsinfrastruktur wurde viel erreicht. Die neue ÖPNV-Anlage auf dem Dockgelände am Bahnhof ist ein sichtbares Beispiel: Die Bauarbeiten begannen 2022, 2024 wurde die Anlage eingeweiht. Im Zeitraum von 2021 bis 2026 wurden außerdem fünf Paare von ÖPNV-Haltestellen erneuert.

Ein weiterer Meilenstein war der Kreisverkehrsplatz in Augustfehn, der im April 2023 eingeweiht wurde. Für die Sanierung und den Ausbau der Straßen sowie der Straßenbeleuchtung wurden 9,44 Millionen Euro eingeplant. Damit verbessert die Gemeinde die Mobilität und entwickelt ihre Infrastruktur weiter. „Der Gemeinde ist bewusst, dass in diesem Bereich noch Luft nach oben ist.“, so Bürgermeister Huber.

Der Glasfaserausbau war ebenfalls ein wichtiger Schwerpunkt. Gemeinsam mit dem Landkreis und Partnern wie Epcan und der Deutschen Glasfaser wurde der Ausbau vorangetrieben. Glasfaser ist eine wichtige Infrastruktur für Familien, Unternehmen, Schulen und Arbeitsplätze.

Wohnraum, Gewerbe und eine wachsende Gemeinde

Eine lebendige Gemeinde braucht Wohnraum und Arbeitsplätze. Deshalb wurden die Baugebiete „An der Norderbäke" sowie „Tyenkamp & Südesch" vorangebracht. Neue Wohnbauflächen wurden angekauft, unter anderem an der Kleinen Mühlenstraße.

Auch die Gewerbeentwicklung ging weiter: Die Gewerbeflächen am Wirtschaftsbogen wurden entwickelt und vermarktet, weitere Flächen angekauft und die Erweiterung des Wirtschaftsbogens an der A 28 vorbereitet. So entstehen Möglichkeiten für Unternehmen und die Grundlage für Arbeitsplätze und Wertschöpfung vor Ort.

Apen ist in den vergangenen fünf Jahren gewachsen. Am 29. September 2021 waren 12.187 Personen in der Gemeinde verzeichnet. Am 29. September 2026 lag die Einwohnerzahl bei mehr als 13.000 Personen. Der Zuwachs betrug somit 847 Personen. Apen und Augustfehn bilden bei den Planungen gemeinsam ein Grundzentrum. Mit dem Wachstum eröffnen sich neue Möglichkeiten; zugleich wächst die Verantwortung für die weitere Entwicklung der Gemeinde.

Ortsentwicklung und kommunale Einrichtungen

Auch die Ortskerne und Treffpunkte wurden weiterentwickelt. Das Projekt rund um die Räume des TV Apen am Festungsstadion wurde im Zusammenhang mit der Dorfentwicklung unterstützt. Die Zuwegung zum Familienzentrum und die Ripken-Brücke wurden im Rahmen einer größeren Baumaßnahme erneuert. „Für diese beiden Baumaßnahmen musste viel Geduld aufgebracht werden, aber durch die Anwohnerinnen und Anwohner wurde eine tolle Einweihungsfeier auf die Beine gestellt.“ so Bürgermeister Matthias Huber.

Die Sanierung der Grünen Straße ist ein weiteres Beispiel dafür, wie Dorfentwicklung konkret sichtbar wird. 2025 wurde außerdem das neue Hafenhaus in Apen fertiggestellt. Dies sind Entwicklungen, die Chancen eröffnen – aber auch Verantwortung mit sich bringen.

Die Gemeinde stellte auch ihre eigenen Einrichtungen zukunftsfähig auf. Für den Neubau des Betriebshofes in Hengstforde ist ein Investitionsansatz von rund 2,95 Millionen Euro vorgesehen. „Gute Arbeit verlangt gute Unterkünfte und Werkzeuge“, so Bürgermeister Matthias Huber. Wir danken den Gemeinderat für das entgegengebrachte Vertrauen in unser Handwerkerteam.

Eine wichtige Veränderung gab es bei der Abwasserentsorgung: Zum 1. Januar 2025 übergab die Gemeinde die Abwasseranlage an den OOWV. Die Übertragung der Abwasserreinigungsanlage in Hengstforde hatte einen Wert von 6,34 Millionen Euro und erfolgte kostenneutral. Dieser Betrag ist deshalb nicht in den 49,88 Millionen Euro der bereitgestellten Mittel enthalten.

Voneinander lernen - Apen im Land und darüber hinaus

Der Gemeinderat unternahm drei Bildungsfahrten. Ziele waren der Landkreis Ostholstein und die Landeshauptstadt Hannover. Außerdem beschäftigten sich die Teilnehmenden unter anderem mit der Stadt Wiesmoor und der Linie 430. Die Besuche boten Gelegenheit, neue Perspektiven zu gewinnen und Erfahrungen auszutauschen. Durch diese Buslinie ist der Landkreis Aurich sowie der Landkreis Leer noch besser an den Bahnhof Augustfehn angebunden. „Gute Mobilität ist Zukunft.“, so Bürgermeister Matthias Huber.

Ein besonderer Tag für Apen war der 9. Oktober 2022: Mit Björn Meyer zog erstmals ein Abgeordneter aus Apen in den Niedersächsischen Landtag ein. Zudem waren während der Wahlperiode zahlreiche Ministerinnen und Minister zu Gast oder bei Terminen in der Gemeinde präsent. Begrüßen durfte die Gemeinde Apen: Miriam Staute, Nds. Landwirtschaftsministerin, Melanie Walter, Nds. Europaministerin, Wiebke Ursikus, Nds. Regionalministerin, Daniela Behrens, Nds. Innenministerin, Julia Willi Hamburg, Nds. Kultusministerin und Lars Klingbeil – jetzt Vizekanzler und Bundesminister.

Apen brachte seine Anliegen damit auch auf Landesebene ein.

Ehrenamt und Zusammenhalt

Eine Gemeinde lebt nicht nur von Gebäuden und Infrastruktur, sondern auch von den Menschen, die sich für sie einsetzen. Im Sommer 2024 kamen beim 3. Abend der Aper Akteure in Godensholt rund 350 Ehrenamtliche zusammen. Sie engagieren sich in Vereinen, Nachbarschaften, für Kinder und Jugendliche sowie in Kultur und Sport.

Mit dem „Aper Brückenbauer" wurde dieses Engagement viermal besonders gewürdigt: 2021 Mira Duhm, 2022 Norbert Geserich, 2023 Karl „Charly" Weber und 2024 Irmgard Neumann. Die Auszeichnungen stehen stellvertretend für viele Menschen, die sich in der Gemeinde einbringen.

Wie wichtig der Zusammenhalt ist, zeigte sich besonders im August 2024. Drei Starkregenereignisse sorgten innerhalb kurzer Zeit für eine große Gefahrenlage. Feuerwehren, Hilfskräfte und zahlreiche Ehrenamtliche halfen, sicherten und packten an. Für die Bewältigung der Ereignisse und die Vorsorge wurden erhebliche finanzielle Mittel eingesetzt - rund 500.000 Euro pro Jahr. Der Einsatz der vielen Helfenden machte deutlich, wie viel gemeinschaftliches Engagement Apen prägt.

Viele Vorhaben wirken über 2026 hinaus

Mit dem Ende der Wahlperiode ist die Entwicklung der Gemeinde nicht abgeschlossen. Viele Entscheidungen der vergangenen fünf Jahre wirken über 2026 hinaus. Der Haushalt berücksichtigt bereits Maßnahmen für den Planungszeitraum bis 2029.

Schulen wurden erweitert und Kindertagesstätten neu geschaffen oder ausgebaut. Auch Verkehrswege und der öffentliche Nahverkehr wurden verbessert. Hinzu kamen die Entwicklung von Wohn- und Gewerbeflächen sowie Investitionen in Digitalisierung und die Modernisierung kommunaler Einrichtungen. Zudem wurden erste Schritte für verschiedene Klimaschutzmaßnahmen eingeleitet. Für diesen Bereich wurden 1,5 tatkräftige Mitarbeiterinnen im Rathaus aufgestellt. Diese Maßnahmen bilden wichtige Grundlagen für die weitere Entwicklung Apens.

Im Herbst 2025 blickte Augustfehn auf 175 Jahre Geschichte zurück. Das Jubiläum verband den Rückblick auf die Geschichte des Ortes mit dem Blick auf seine Zukunft.

Zum Abschluss fasste Bürgermeister Matthias Huber die Wahlperiode als gemeinsame Arbeit zusammen:

„Eine solche Bilanz ist niemals die Bilanz einer einzelnen Person. Sie ist die Bilanz eines Gemeinderates, der in den vergangenen fünf Jahren viele Entscheidungen getroffen hat. Nicht immer waren wir einer Meinung. Das gehört zur Demokratie. Aber wir haben diskutiert, abgewogen, Kompromisse gesucht und Entscheidungen getroffen. Dafür danke ich allen Mitgliedern des Gemeinderates. Mein Dank gilt ebenso den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unserer Verwaltung. Sie sorgen jeden Tag dafür, dass aus politischen Beschlüssen konkrete Arbeit wird. Und mein Dank gilt den vielen Menschen in unseren Vereinen, Verbänden, Feuerwehren, Kirchen, Institutionen und Initiativen. Vor allem aber danke ich den Einwohnerinnen und Einwohnern unserer Gemeinde."


Letzte Ratssitzung der Ratsperiode 2021-2026
Ehrungen und Verabschiedungen würdigen das langjährige Engagement im Gemeinderat - Harald Schmidt nach 45 Jahren im Aper Gemeinderat nun „Ehrenratsherr"
eingestellt von sczesny am 2026-10-05 10:41:08

GEMEINDE APEN. Am 29. September 2026 kam der Rat der Gemeinde Apen zu seiner letzten Sitzung in der Ratsperiode 2021-2026 zusammen. Neben den regulären Beratungen und Beschlüssen standen vor allem Ehrungen und Verabschiedungen langjähriger Ratsmitglieder im Mittelpunkt.

Ein besonderer Höhepunkt war die Verleihung der Ehrenbezeichnung „Ehrenratsherr" an Harald Schmidt. Er gehört dem Gemeinderat seit 1981 an und blickt damit auf 45 Jahre beziehungsweise neun Ratsperioden zurück. Für dieses außergewöhnlich lange Engagement wurde ihm die Ehrenbezeichnung verliehen, die Ratsmitgliedern nach 30 Jahren Mitgliedschaft zuteilwerden kann. Bürgermeister Matthias Huber und Fraktionsvorsitzender Bernd Thomas Scheiwe würdigten Harald Schmidt mit herzlichen Worten und überreichten ihm die Auszeichnung. Die Ratsmitglieder und die anwesenden Gäste dankten ihm mit großem Applaus.

Der besonders feierliche Rahmen im Landgasthof wurde durch weitere Ehrungen abgerundet. Der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund (NSGB) würdigte langjähriges kommunalpolitisches Engagement. Jörg Pieper, Bürgermeister der Gemeinde Wiefelstede, überreichte Auszeichnungen für 15, 20 und 25 Jahre Mitgliedschaft im Gemeinderat.

Für 15 Jahre und damit drei Ratsperioden wurden Dr. Gunnar Habben (CDU), Torsten Huber (SPD) und Björn Meyer (SPD) geehrt. Sie erhielten jeweils eine Urkunde und die bronzene Ehrennadel. Hartmut Ort (UWG) wurde für 20 Jahre beziehungsweise vier Ratsperioden mit einer Urkunde und der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet.

Für 25 Jahre und damit fünf Ratsperioden im Gemeinderat wurden Heiner Bruns (CDU) und Christian Martens (UWG) geehrt. Beide erhielten eine Urkunde und die goldene Ehrennadel. Außerdem wurde ihnen für die gute Zusammenarbeit gedankt.

Eine besondere Würdigung erhielt auch Bürgermeister Matthias Huber: Er wurde für seine 25-jährige Mitgliedschaft im Gemeinderat und damit für fünf Ratsperioden geehrt. Davon war er 15 Jahre - über drei Ratsperioden hinweg - als Bürgermeister der Gemeinde Apen tätig. Auch ihm wurden eine Urkunde und die goldene Ehrennadel überreicht. Jörg Pieper betonte insbesondere die gute Zusammenarbeit der letzten Jahre. Als dienstältester Bürgermeister hat Matthias Huber im Ammerland hohe Maßstäbe gesetzt.

Mit dem Ende der Ratsperiode hieß es auch Abschied nehmen: Nach der Kommunalwahl am 13. September standen elf Ratsmitglieder fest, die dem neuen Rat nicht mehr angehören werden - weil sie nicht wiedergewählt wurden oder nicht erneut kandidiert hatten. Bürgermeister Matthias Huber und Gemeinderatsvorsitzender Klaus Harms verabschiedeten sie mit anerkennenden Worten und dankten ihnen für ihren Einsatz. Unter den Ausscheidenden waren fünf Mitglieder der UWG (Roswitha Duden, Bodo ter Haseborg, Charline Krul, Reiner Weerts und Harald Schmidt), zwei der SPD (Ewa Junker-Jasiurska und Stefanie Helmers), drei der CDU (Heiner Bruns, Holger Mundt und Markus Berends) und ein Mitglied der FDP (Hilko Rosenau). Als Zeichen des Dankes erhielten sie Urkunden und Blumen. Auch die Fraktionsvorsitzenden verabschiedeten die ausscheidenden Ratsmitglieder mit kleinen Aufmerksamkeiten: Björn Meyer für die SPD, Thalke Ehlers stellvertretend für den CDU-Fraktionsvorsitzenden und Bernd Thomas Scheiwe für die UWG.

Die Sitzung bildete einen würdigen Abschluss der Ratsperiode 2021-2026 und bot Gelegenheit, den vielen Jahren ehrenamtlichen Engagements Anerkennung zu zeigen. Beim anschließenden Abendessen im Landgasthof Hengstforder Mühle kam der Rat ein letztes Mal in dieser Zusammensetzung zusammen. Die Verwaltung dankt allen Ratsmitgliedern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und ihren Einsatz für die Gemeinde Apen.

Am 3. November 2026 findet die konstituierende Sitzung des neuen Rates statt. Dann treten die neu gewählten Ratsmitglieder ihr Ehrenamt an.

 

Gruppen Foto mit Ratsherren und Ratsfrauen v.l.n.r.:

hintere Reihe: Greta Niemeyer (Fachbereichsleitung Bürgerdienste, Standesamt, Bildung und Familie), Meike de Freese (Fachbereichsleitung Arbeit und Soziales) Sina Thyen (Gleichstellungsbeauftragte), Peter Rosendahl (Fachbereichsleitung Bauen, Sport, Kultur und Verkehr), Henning Jürgens (Erster Gemeinderat), Lars Kock (Fachbereichsleitung Innere Dienste und Finanzen), Jan Willjes (UWG), Torsten Cramer (UWG), Manfred Delger (UWG), Torsten Albrecht (GRÜNE), Christian Gerdes (SPD), Markus Berends (CDU), Hilko Rosenau (FDP)

mittlere Reihe: Stefanie Helmers (SPD), Hans-Jürgen Janssen (SPD), Holger Mundt (CDU), Charline Krul (UWG), Roswitha Duden (UWG), Torsten Huber (SPD), Reiner Weerts (UWG), Harald Schmidt (UWG), Alexander Meier (LINKE), Heiner Bruns (CDU), Thalke Ehlers (CDU), Matthias Huber (Bürgermeister), Klaus Harms (Gemeinderatsvorsitzender)

vordere Reihe: Hartmut Orth (UWG), Björn Meyer (SPD), Christian Martens (UWG), Maik Janßen (UWG), Bernd-Thomas Scheiwe (UWG)

 

Bild Ehrung: Matthias Huber (Bürgermeister), Harald Schmidt (Ehrenratsherr), Jadwiga Schmidt (Ehefrau von Harald Schmidt), Klaus Harms (Gemeinderatsvorsitzender), Bernd-Thomas Scheiwe (Fraktionsvorsitzender UWG) 

Stichwahltermin für die Wahl des Landrates
Nehmen Sie Einfluss und wählen Sie, jede Stimme zählt!
eingestellt von Ludwig am 2026-09-16 16:29:22

GEMEINDE APEN. Hier die wichtigsten Informationen zur Stichwahl am Sonntag, den 27.09.2026, damit Sie Ihr Stimmrecht nutzen können:

Wann ist der Wahltag, wann kann ich wählen?

Am Sonntag, 27.09.2026 sind die Wahllokale in der Gemeinde Apen von 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr wie gewohnt geöffnet. Ihr Wahllokal ist dasselbe wie am vergangenen Sonntag.

Was ist, wenn ich meine Wahlbenachrichtigungskarte nicht mehr habe?

Das ist gar kein Problem. Sie können am Wahltag auch durch Vorlage eines Ausweisdokumentes im Wahllokal ganz normal einen Stimmzettel erhalten und wählen. Vielfach sind Sie in Ihrem Wahllokal auch persönlich bekannt, weil dankenswerter Weise viele Einwohnerinnen und Einwohner ehrenamtlich in den Wahlvorständen aktiv sind und man sich einfach kennt.

Wie kann ich Briefwahlunterlagen erhalten?

Ab Donnerstag, 17.09.2026 können Briefwahlunterlagen ausgehändigt werden. Da unmittelbar nachdem feststand, wer in die Stichwahl geht, vom Landkreis die entsprechenden Stimmzettel gedruckt werden konnten, liegen uns diese damit so schnell wie möglich vor.

Briefwahlunterlagen werden auf drei Arten auf den Weg gebracht:

  1. All diejenigen, die schon bei der Beantragung der Briefwahlunterlagen für den 13.09.2026 auch für den Stichwahltermin Briefwahlunterlagen beantragt haben, erhalten diese nun automatisch ohne weiteres Zutun. Am 17.09.2026, also Donnerstag dieser Woche, werden ca. 1.600 Unterlagen verschickt.
  2. Sie können ab Donnerstag, 17.09.2026 direkt im Rathaus Briefwahlunterlagen beantragen. Wenn Sie haben, bringen Sie Ihre Wahlbenachrichtigungskarte mit. Wenn Sie diese nicht mehr haben, ist dies kein Hinderungsgrund, Briefwahlunterlagen zu erhalten. Sprechen Sie mit den Kolleginnen und Kollegen im Rathaus.
  3. Auf der Homepage der Gemeinde Apen können Sie online Briefwahlunterlagen bequem von zuhause beantragen. Diese Möglichkeit besteht bis Montag, 21.09.2026, 12.00 Uhr. Mit Versand der Unterlagen am Montag an Sie kann somit noch sichergestellt werden, dass Sie die Briefwahlunterlagen erhalten. Bedenken Sie jedoch den Postweg von Ihnen zurück ins Rathaus. Es empfiehlt sich, dass Sie die Briefwahlunterlagen persönlich wieder in den Briefkasten des Rathauses einwerfen, damit sichergestellt wird, dass die Unterlagen bis spätestens Sonntag, 27.09.2026, 18.00 Uhr hier vorliegen.

Kurz gesagt:

  • Gehen Sie wählen, nutzen Sie Ihr Stimmrecht (im Wahllokal oder per Briefwahl)
  • Mit oder ohne Wahlbenachrichtigungskarte, wer wahlberechtigt ist kann wählen.
  • Stellen Sie sicher, dass die Briefwahlunterlagen bis spätestens Sonntag, 27.09.2026, 18.00 Uhr im Rathaus vorliegen.
Verwaltungsentwurf des Integrierten Klimaschutzkonzept der Gemeinde
Von Aper Politik vollumfänglich mitgetragen
eingestellt von Ludwig am 2026-09-07 09:04:35

GEMEINDE APEN. Die Verwaltung der Gemeinde Apen hat einen ersten Entwurf des Integrierten Klimaschutzkonzeptes (IKSK) im Verwaltungsausschuss nach Präsentation und Zustimmung im Ausschuss für Klima und Umwelt vorgelegt.

Die Ergebnisse der Energie- und Treibhausgasbilanzierung zeigen hohe Energieverbräuche und Emissionen bei den privaten Haushalten, die insbesondere im Bereich Wärme anfallen. Dies lässt sich mit dem hohen Anteil von Erdgas (79,69 %) an der Wärmeerzeugung erklären. Die Erneuerbaren Energien (EE) machen nur ca. 10% aus. Demnach ist ein Schwerpunkt im IKSK der Sektor private Haushalte, der mit Information & Beratung, sprich Energieberatung, Sanierungsmöglichkeiten, best-practice-Beispiele etc., bei der Transformation zu klimafreundlicheren Heizanlagen unterstützt werden soll.

Daraus ergibt sich als weiterer Schwerpunkt das Handlungsfeld EE und deren Ausbau, um eine Reduktion der Kosten durch die Nutzung von fossilen Brennstoffen zu erzielen, mehr Unabhängigkeit und höhere Resilienz zu erzielen. Mit dem EE-Ausbau werden ebenfalls die THG-Emissionen gesenkt, was das Ziel der Treibhausgasneutralität bis 2040 unterstützt.

Als weiterer Schwerpunkt sind die kommunalen Liegenschaften ausgewählt, da die Verwaltung eine sofortige Handlungsbefähigung bei den eigenen Gebäuden hat und auch die eigene Vorbildfunktion erfüllt wird. Da auch hier hauptsächlich fossile Energieträger zum Tragen kommen ist die Unabhängigkeit von fossilen Ressourcen und dem Senken der Strom-/Wärmekosten ein relevanter Aspekt. Ein im IKSK zu integrierender Sanierungsfahrplan, in dem die Liegenschaften auf ihr Potential für PV-Anlagen untersucht werden, ist parallel in Arbeit, und wird auch in der Kommunalen Wärmeplanung berücksichtigt werden.

„Als Handlungsfeld, was die bisherigen Schwerpunkte in unterschiedlicher Weise betrifft, ist das Flächenmanagement ebenfalls im Fokus. Der Anspruch ist die Senkung des Flächenverbrauchs und der Neuversiegelung mit Rückblick auf die Starkregenereignisse aus 2024 und die vier bisherigen Hitzewellen in 2026. Ökologische und nachhaltige Aspekte sollen bei jedem Vorhaben mitgedacht werden und eine besondere Gewichtung erhalten“, so Klimaschutzmanagerin Kassandra Legatzki.

Die Bilanzierungsergebnisse zeigten ebenfalls den Sektor Mobilität als hohen Energieverbraucher und damit großen Emittenten. Darum ist im IKSK der Sektor Mobilität ebenfalls ein Schwerpunkt, der angegangen werden soll. In der Gemeinde finden sich 7693 PKW, d.h. auf einen PKW kommen 1,58 Einwohner. Diese Ausbildung des Motorisierten Individualverkehrs (MIV) ist eine typische Prägung in ländlichen Gebieten. Alternativen zum MIV sollen erarbeiten werden, um den Energieverbrauch und die Emissionen zu senken. Mit der Erarbeitung eines interkommunalen Mobilitätskonzeptes, geführt vom Landkreis, sollen kommunenspezifische Anforderungen betrachtet sowie die E-Mobilität und deren Infrastruktur ausgebaut werden.

Die Schwerpunkte im IKSK wurden vom Verwaltungsausschuss in ihrer Wichtigkeit bestätigt und einstimmig beschlossen. „Die Verwaltung wird nun den eingeschlagenen Weg weiterverfolgen um zu Ende des Jahres 2026 ein beschlussfähiges Konzept vorlegen zu können“, so Bürgermeister Matthias Huber recht zuversichtlich, sodass dies im kommenden Jahr zur Genehmigung an die Förderleitstelle übergeben werden kann.

Text und Bilder: Klimaschutzmanagerin der Gemeinde Apen, Kassandra Legatzki

 

Bild 1: Auftaktveranstaltung 16.04.2026 

Bild 2: Einwohner-Workshop mit Energieberater 17.06.2026

Bild 3: Land-/Baumschulwirtschaftsworkshop 20.05.2026

Ausschuss für Klima und Umwelt besucht preisgekrönten Gärtnereibetrieb Klefer in Augustfehn II
eingestellt von Ludwig am 2026-09-07 08:57:27

AUGUSTFEHN II. Die Gärtnerei Klefer mit Geschäftsführer Dirk Klefer hat am niedersächsischen Wettbewerb „Torfreduziert in Niedersachsen – innovativ und nachhaltig für den Garten von morgen“ teilgenommen und mit seinem Beitrag den 1. Platz gemacht. Beim Wettbewerb ging es darum, nachhaltige Lösungen zur Substitution von Torf einzureichen. Denn Torf gibt große Mengen an Emissionen frei und trägt zur globalen Erderwärmung bei.

Die Gemeinde würdigte mit dem Besuch due erfolgreiche Arbeit des Teams von Klefer. Dirk Klefer hat sich bereits vor über 10 Jahren Gedanken zu dem Thema gemacht. „Schuld war die Gemeinde Apen“, wie er lachend erklärt. Mit der Entfernung von Bäumen am Kanal (weshalb nochmal?), hat Dirk Klefer sich Gedanken gemacht, wie er seine Wassernutzung bzw. Bewässerung optimieren kann. Durch die Nutzung von sogenannten Ebbe-Flut-Systemen für seine Tische, auf denen die Pflanzen für den Verkauf angeboten werden, wird der Wasserverschwendung entgegengewirkt. Bei diesem zirkulären System wird mithilfe einer Wasserpumpe Wasser und Nährstoffe zu den Wurzeln der Pflanzen gepumpt. Danach läuft das überschüssige Wasser ab in ein lichtundurchlässiges Wasserreservoir, wo es für die nächste Flutung bereitsteht.

Auch hat die Gärtnerei vier Regenwassertanks mit einem Fassungsvolumen von 250m3. Da pro Tag 8 m3 Wasser gebraucht werden, sind diese im Schnitt nach einem Monat aufgebraucht. Zusätzlich hat er noch 7 m3 und 3 m3 Fässer. Die Nutzung eines auf dem Gelände liegenden Brunnens ist jedoch selten, fügt Dirk Klefer an.

Des Weiteren wurde 2013 mit dem Umbau des Wohnhauses und der Gärtnerei aus den 2 Gaskesseln 1 Kessel und 1 Blockheizkraftwerk (BHKW). Letzteres besteht aus einem Automotor und einem Dynamo. Klefer fügt hinzu, dass der Kessel einer Wärmepumpe mit 60 kW weichen soll mit Blick auf die CO2-Bepreisung, aber die Planungssicherheit ihm zu schaffen mache. Zudem wurde eine neue Hydraulik installiert, die bedarfsgesteuert funktioniert.

Die Gärtnerei selbst ist mit Doppelfolien ausgestattet, sodass der Wärmeverlust eingedämmt wurde. Darüber hinaus lässt Klefer die Flächen im Winter bei 4-5°C durchfrieren, um Schädlinge zu entfernen. Mit dem Einsatz von Florfliegenlarven in Wabenkonstruktionen in Pappplatten muss nur noch zwei Mal im Jahr gespritzt werden. Im kommenden Jahr soll der Einsatz der Nützlinge intensiviert werden.

Eine weitere Stellschraube, an der Klefer gedreht hat, waren die Pflanztöpfe. Gängig sind die schwarzen, die nicht recyclebar sind. Die Gärtnerei ist auf graue Pflanztöpfe umgestiegen, die 100 % recyclebar sind und daher dem Wertstoffkreislauf wieder zuführbar. Diese Umstellung auf Post-Consumer-Recyclat (PCR) trägt zur Kreislaufwirtschaft bei und ist ressourcenschonend.

Zum Ende zeigte Dirk Klefer seine eigens entwickelte Erde, die ihm den Preisgewinn eingebracht hatte. Er verweist auf die schlechte Bilanz von Torf, also begann er Holzfasern mit einem Anteil von 20-50 % beizumischen. Bevor die Gärtnerei beim niedersächsischen Wettbewerb mitmachte, nahmen sie bei einem Projekt der Landwirtschaftskammer Niedersachsen teil, in der Ideen für eine torfreduzierte Produktion im Gartenanbaubereich entwickelt wurden. Des Weiteren nahm Dirk Klefer am Projekt FiNiTo teil, dass sich mit Torfreduktion im Friedhofsgartenbau beschäftigt. Dadurch sind in der Gemeinde bereits zwei torffreie Gräber entstanden – mit Aussicht auf mehr.

Die Klefer-Erde besteht aus Humus, Ton, eingefärbten Holzfasern (in natürlicher Form sind die grün wie Gras) Kokosfasern und eine Änderung des Düngeranteils, da bei letzteren Langzeitdünger zum Mikroplastik zählt. Auch bei der Kokosfaser hat sich Dirk Klefer Zeit gelassen. Kokosfaser ist sehr salzig und wird nur in Sri Lanka angebaut. Trinkwasser wird zum Auswaschen des Salzes genutzt, was wiederum nicht mit dem Nachhaltigkeitsgedanken vereinbar ist, so Klefer. Seit ein Unternehmen in Vechta die Kokosfaser importiert und vor Ort wäscht, nutzt Klefer diese für seine Erde und ist 100 % torffrei.

Die eigene torffreie Erde sollte den Anspruch haben, dass sich nichts für die Kundschaft ändert, weder in den Eigenschaften noch in der Qualität. Ein Jahr wurde die neue Erde verkauft ohne Kundeninformation. Der Test hat sich bewährt. Mit der Entwicklung und Nutzung von torffreier Erde trägt die Gärtnerei Klefer zum Klimaschutz, und insbesondere zum Erhalt der Moore, bei.

Text und Bilder: Klimaschutzmanagerin der Gemeinde Apen, Kassandra Legatzki

Ein Fest der Begegnung - Wie Apen und Gizalki ihre Freundschaft und gemeinsame Zukunft feiern
29 Jahre Städtepartnerschaft über Grenzen hinweg.
eingestellt von Ludwig am 2026-09-01 15:01:38

Apen / Gizalki. Europa wächst dort am stärksten zusammen, wo Menschen sich begegnen, gemeinsam feiern und voneinander lernen. Wie lebendig eine solche Partnerschaft sein kann, zeigte sich am vergangenen Wochenende: Vom 21. bis 24. August 2026 reiste eine vierköpfige Delegation aus der Gemeinde Apen in die polnische Partnergemeinde Gizalki. Im Gepäck hatten Bürgermeister Matthias Huber, der Erste Gemeinderat Henning Jürgens, Monika Bischof-Baginska sowie Hans-Jürgen Janssen vom Partnerschaftsverein vor allem die Vorfreude auf ein ganz besonderes kulturelles Highlight: das traditionelle polnische Gemeindeerntefest in Orlina Mala.

Der Empfang durch Gizalkis Bürgermeister Robert Loza und den Ratsvorsitzenden Jacek Dabrowski im nahe gelegenen Pleszew war von großer Herzlichkeit geprägt. Dass diese Partnerschaft weit über bilaterale Beziehungen hinausreicht, bewies auch die Anwesenheit weiterer europäischer Freunde: Eine Delegation aus dem französischen Anor in der Region Hauts-de-France war ebenfalls angereist. Dadurch wurde das Festwochenende zu einem echten Symbol europäischer Verständigung.

Kultureller Höhepunkt und gelebte Tradition
Das Erntefest auf dem festlich geschmückten Dorfplatz von Orlina Mala zog zahlreiche Besucherinnen und Besucher an und begeisterte die Gäste aus dem Ammerland nachhaltig. Mit spürbarem Herzblut und großem Stolz hatten die Landfrauenvereine aus Bialobloty, Dziewin und Krzyzowka, die Freiwillige Feuerwehr, das Gemeindeamt und das örtliche Kulturzentrum ein Programm auf die Beine gestellt, das Tradition und Lebensfreude perfekt miteinander verband.

Blick hinter die Kulissen: Gleiche Aufgaben auf beiden Seiten
Doch eine Partnerschaft erschöpft sich nicht im gemeinsamen Feiern - sie nutzt auch den Blick über den Tellerrand für den fachlichen Austausch. Während ihres Aufenthalts besichtigten die Vertreterinnen und Vertreter aus Apen verschiedene kommunale Einrichtungen der polnischen Gastgeber. Beim Rundgang durch eine neu errichtete Kinderkrippe, moderne Sportanlagen und die neue Schulmensa der Schule für die Klassen 1 bis 8 wurde schnell deutlich: Die Herausforderungen hüben wie drüben sind verblüffend ähnlich.

Gizalki investiert derzeit spürbar in die Zukunft - insbesondere in den Ausbau des Straßen-, Fuß- und Radwegenetzes sowie in die soziale Infrastruktur. Genau wie Apen steht auch die polnische Gemeinde vor der Aufgabe, dem demografischen Wandel aktiv zu begegnen. Da die Geburtenzahlen sinken, steuert die Verwaltung in Gizalki mit einer Qualitätsoffensive in der Kinderbetreuung gegen. Das Ziel: jungen Familien eine erstklassige Versorgung vor Ort zu bieten, sie langfristig in der Region zu halten und neue Einwohnerinnen und Einwohner zu gewinnen.

Dieser Ansatz kam den Mitgliedern der Apen-Delegation sehr bekannt vor und lieferte wertvolle Impulse für die eigene Arbeit im Ammerland. In der Gemeinde Apen prägt derzeit allerdings weiterhin ein starker Zuzug die Aufgaben der Kommune. 

Natürlich durfte auch der obligatorische Besuch einer örtlichen Feuerwehr nicht fehlen. Bei der Vorführung eines neuen Löschfahrzeugs überreichten die Feuerwehrkameraden dem Aper Bürgermeister zudem eine Einladung an die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Apen für das kommende Jahr.

Die Reise hat einmal mehr gezeigt: Grenzen existieren oft nur auf der Landkarte - die Themen, die die Menschen bewegen, sind dieselben. Im kommenden Jahr soll das 30-jährige Bestehen der Partnerschaft zwischen Gizalki und Apen in beiden Gemeinden gefeiert werden. Alle europäischen Freunde der Partnerschaft freuen sich schon jetzt auf ein Wiedersehen.

Marvin Krey beginnt seine Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe
Eine Ausbildung, vier Standorte: vielfältige Einblicke als „Wellenreiter"
eingestellt von sczesny am 2026-08-21 11:13:34

GEMEINDE APEN. Seit dem 3. August 2026 verstärkt Marvin Krey das Freibad-Team der Gemeinde Apen. Zu seinem Ausbildungsbeginn wurde er von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herzlich im Freibad Hengstforde willkommen geheißen.

In den kommenden drei Jahren erhält Marvin Krey umfassende Einblicke in die vielfältigen Aufgaben eines Bäderbetriebs und absolviert seine Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe. Dazu gehört unter anderem die Beaufsichtigung des Badebetriebs, die Betreuung der Badegäste, die Überwachung der technischen Anlagen sowie die Sicherstellung von Hygiene und Wasserqualität.

Seine Ausbildung absolviert Marvin Krey im regionalen Azubi-Bäder-Verbund „Wellenreiter". Die Gemeinden Apen, Barßel und Großefehn sowie die Stadt Wiesmoor haben den Verbund gegründet, um die Ausbildung abwechslungsreicher und attraktiver zu gestalten. Die Auszubildenden lernen dabei vier unterschiedliche Bäder an verschiedenen Standorten kennen.

Zum Auftakt seiner Ausbildung ist Marvin Krey im Freibad Hengstforde eingesetzt. Dort lernt er den Badebetrieb unter freiem Himmel kennen. Im weiteren Verlauf seiner Ausbildung wird er auch in den drei anderen Verbundbädern tätig sein: im Hafen-Bad der Gemeinde Barßel, im Freibad Holtrop der Gemeinde Großefehn sowie im Hallenbad Wiesmoor. So kann er unterschiedliche Betriebsabläufe, technische Anlagen und Aufgabenbereiche kennenlernen und vielseitige praktische Erfahrungen sammeln.

Die Beschäftigten der vier Bäder freuen sich auf die gemeinsame Ausbildungszeit und wünschen Marvin Krey einen erfolgreichen Start, viele interessante Eindrücke und viel Freude bei seiner neuen Tätigkeit als „Wellenreiter".

 

Foto v.l.n.r.: Leiter des Freibads Hengstforde Dirk Brunßen-Gerdes, Auszubildender Marvin Krey, Bürgermeister Matthias Huber

Kommunalwahl 2026
Versand der Wahlbenachrichtigungen beginnt – Briefwahlunterlagen können beantragt werden
eingestellt von sczesny am 2026-08-04 16:05:32

GEMEINDE APEN. Für die Kommunalwahl am Sonntag, den 13. September 2026, beginnt die Gemeinde Apen ab sofort mit dem Versand der Wahlbenachrichtigungskarten an die Wahlberechtigten. Diese werden von einem externen Dienstleister gedruckt und direkt von dort versandt.

Die Wahlbenachrichtigung informiert unter anderem über den jeweiligen Wahlbezirk, das zuständige Wahllokal sowie die Möglichkeit der Briefwahl. Wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, die Wahlbenachrichtigung nach Erhalt sorgfältig aufzubewahren und am Wahltag in das Wahllokal mitzubringen.

Ab sofort können außerdem Briefwahlunterlagen für die anstehende Kommunalwahl sowie vorsorglich für eine mögliche Stichwahl beantragt werden. Die Antragstellung ist nach Erhalt der Wahlbenachrichtigung insbesondere über den darauf angegebenen Antrag möglich.

Zudem können Sie auch bereits jetzt online Ihre Briefwahlunterlagen beantragen. Nutzen Sie dazu gerne folgenden Link: https://www.kommune365.de/gemeinde-apen/dienstleistung/313266_briefwahl-beantragen?busCommuneId=&kommune=gemeinde-apen oder besuchen Sie unsere Homepage unter: www.apen.de

Die beantragten Briefwahlunterlagen werden voraussichtlich ab der kommenden Woche versandt.

Ebenfalls soll es dann möglich sein, die Briefwahlunterlagen direkt im Rathaus der Gemeinde Apen abzuholen oder die Stimme unmittelbar vor Ort abzugeben. Über den genauen Beginn der Briefwahl im Rathaus, die Öffnungszeiten und das weitere Verfahren wird die Gemeinde Apen gesondert informieren.

Die Gemeinde Apen bittet alle Wahlberechtigten, Briefwahlunterlagen frühzeitig zu beantragen und ausreichend Zeit für den Postweg einzuplanen.

Zur rechtzeitigen Stimmabgabe müssen die Briefwahlunterlagen am Wahltag bis 18:00 Uhr im Rathaus der Gemeinde Apen eingehen.

Fragen und Hinweise zur diesjährigen Kommunalwahl und der Beantragung von Briefwahlunterlagen nimmt Herr Stöhr telefonisch unter 04489/73-39 oder per E-Mail stoehr@apen.de entgegen.

Die Gemeindewahlleitung

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