Uns stellt sich die
Frage, ob die Gemeinde für 2026 gut aufgestellt ist? Was wird das Jahr 2026 für
die Bevölkerung bringen?
BM Huber: Ich glaube, wir können auch in 2026 mit Kontinuität punkten, denn trotz der angespannten Haushaltslage der Städte- und Gemeinden wird in 2026 weiter in die Infrastruktur unserer Gemeinde investiert und die Lebens-qualität mit unseren Maßnahmen verbessert. Für die Folgen von Starkregen sanieren, unterhalten und prüfen wir für ca. 500.000 Euro erhebliche Anlagen. Wir bauen neue Leitungen und beugen damit einer möglichen Großschadenslage vor.
Der Betriebshof wird
ja ebenfalls mit ca. 2,9 Mio. Euro erneuert. Wann steht der Recycling-Hof auch
wieder für Strauch und Astwerk zur Verfügung?
BM Huber: Die Baumaßnahme mit zeitgemäßen Werkstätten und Räumlichkeiten für den Sanitärbereich werden bis in den Herbst dieses Jahres andauern. Ergänzend erhalten wir dort auch Stauflächen für Ausrüstungsgegenstände zur Gefahrenabwehr u.a. für Notstromaggregate uvm. Das Gebäude wird so erstellt, dass es im Ernstfall auch autark betrieben werden kann. Danach wollen wir den Recyclinghof im Eingangsbereich an der Burgstraße wieder neu vorhalten.
Nicht nur in Notlagen
ist die Kommunikation und die Information der Gemeinde für die Bevölkerung
wichtig. Wie bleibt die Gemeinde da am Ball?
BM Huber: Man hat
bestimmt schon vermehrt im letzten Jahr „neue“ Sirenentöne vernommen. Es wurden
alte Sirenen erneuert und neue installiert. Die Gemeinde schaltet bei jedem
Feuerwehreinsatz, so wie früher einmal, die Sirenen. Wir verstehen diese
Maßnahme ebenfalls als Sensibilisierung für den Zivilschutz. Und im Alltag
liegen uns Infos für die Bevölkerung auch am Herzen. Wir möchten mit der
Versendung der Abgabenbescheide 2026 die Bevölkerung auf unseren Newsletter
aufmerksam machen. Wer dieses wöchentliche Medium abonniert, wird umfangreich
über das Gemeindeleben aus dem Rathaus informiert.
Wird die Gemeinde
andere Kanäle dann nicht mehr bedienen?
BM Huber. Doch, auf jeden Fall. Wir erstellen weiterhin Pressemitteilungen für das Apen-Journal, die NWZ, und das Magazin: Apen entdecken. Wir pflegen unsere Internetseite mit dem Amtsblatt der Gemeinde und sind intensiv bei Facebook & Instagram. Der Newsletter ist allerdings kompakter und zielgerichteter.
Prima. Wer also
informiert sein will, der kann es sein! - Was wird in den nächsten Monaten in
der Gemeinde umgesetzt?
BM Huber: Wir werden mit der umfangreichen Vorplanung Sporthalle Apen beginnen und bei dem Schul-umbau und der Sanierung der Aper Schule wird auch die Mensa und das Apen-Forum entstehen. Eine Möglich-keit auch größere Gemeindeveranstaltungen mit moderner Technik, Bühne und Ausstattung ausrichten zu können. Der Bildungs- und Freizeitstandort wird damit mit ca. 11 Mio. Euro zukunftssicher gemacht.
Bezüglich der
Sportstätten geht es also in Apen voran. Wie steht es um die Sporthallen in
Augustfehn?
BM Huber: Gute Frage. Wir werden Maßnahmen für die IGS Sporthalle treffen und dort Sicherheitserneuerungen vornehmen. Dazu gehört die Erneuerung des Prallschutzes, die Fluchtwegtechnik, die Bühnenanlage und allgemeine Reparaturen. Bezüglich der Sporthalle in der Mühlenstraße konnte leider noch kein Geld für den Sanitärbereich und Umkleidekabinen vorgesehen werden. Wir wissen aber um den veralteten Zustand. Zum Glück sind die Hallen in Nordloh und Godensholt weitest-gehendes in Ordnung.
Wir denken, dass es
auch Bedarfe bei den anderen Sportstätten und den Fußballvereinen gibt. Hat die
Gemeinde dort etwas vor?
BM Huber: Uns ist bekannt, dass die einzige Leichtathletikanlage der Gemeinde bei der IGS lediglich Grundbedürfnisse erfüllt, allerdings können wir derzeit dort keine zeitgemäße Weiterentwicklung wie z.B. eine Tartanbahn in Aussicht stellen. Gerne würden wir auch den TUS Vorwärts Augustfehn bei der Sanierung der Sanitär- und Umkleideanlage unter die Arme greifen. Dafür müssen wir in den nächsten Jahren mit dem Verein Lösungen erarbeiten. Tolle gelungene Projekte, die auch mit Dorfentwicklungsgeldern des Landes profitiert haben, sind z.B. das Dörpshus zum Stahlwerk und das Haus des TV Apen. Dort hat man beim Festungsstadion eine gelungene Weiterentwicklung geschaffen.
Viele Investitionen in
der Vergangenheit lagen nicht im sportlichen Bereich oder der z.B. der Spielplatzstruktur.
Woran lag das?
BM Huber: Wir haben beim Sport schwerpunktmäßig den Schulsport als Pflichtaufgabe im Blick. Rat und Verwaltung sind stark mit der Erhaltung und dem Betrieb des Freibades Hengstforde eingebunden. Es ist kostenintensiv, dient dem Tourismus und ist letztlich eine aufwändige Sportstätte. Bei den weiteren sportlichen Aktivitäten der Gemeinde unterstützen wir die Vereine, soweit wie möglich. Dazu zählen die Kosten für die Rasenmäharbeiten der Dorf- und Fußballplätze, z.B. die Erneuerung der Flutlichtanlage des SV Gotano, die Sportgerätebeihilfe und die Bewirtschaftungskosten der Vereinsgebäude. Allerdings konnten wir bis dato keine Millionenbeträge zu „Totalerneuerungen“ beitragen, da Sport leider keine Pflichtaufgabe der Gemeinde ist.
Es freut uns
allerdings, dass Sie durchaus erkennen, dass in diesem Bereich Luft nach oben
ist.
BM Huber: Natürlich wäre eine große moderne Anlage wünschenswert. Wir möchten in unserer Gemeinde aber auch in mehreren Orten z.B. in Augustfehn II, Nordloh oder Godensholt etwas mit den aktiven Sportvereinen vorhalten. Das bedeutet natürlich, dass man bei mehreren Standorten auch nur kleinere Verbesserungen erreichen kann, denn die Geldmittel sind endlich. Ich darf aber betonen, dadurch wird überall eine super Arbeit im Ehrenamt, wohnortnah mit Identifikation fürs Dorf für Kinder- und Jugendliche vor-gehalten. So verstehen viele Menschen echten Breitensport.
Gute Ausführungen. Hat
das Zukunft?
BM Huber: Bis dato ist diese
Art des Miteinanders Konsens. Ich glaube aber, dass wir neben der Sanierung und
Instandsetzung der Schulsporthallen durchaus gemeinsam mit den Sport-vereinen
ausloten müssen, wie der Vereinssport mit den älteren Sportstätten
zukunftssicher gemacht werden kann. Gleiches gilt aber auch für
Spielplätze und Treffpunkte im öffentlichen Raum.
Für den Ort Apen darf ich noch berichten, dass wir mit Hilfe unseres Leader-Fehn-Programms, der Elternschaft unserer Schule Apen eine Mini-Soccer-Anlage in diesem Jahr erstellen werden.
Herr Bürgermeister am
13. September 2026 ist Kommunalwahl. Auch Apen wählt einen neuen Gemeinderat
und das Bürgermeisteramt wird neu vergeben. Wie bringen Sie das in
Einklang?
BM Huber: Ich sehe den Gemeinderat in der neuen Wahlperiode ab dem 1.11.2026 in der Pflicht das Thema Sportstätten und auch Kinderspielplätze in den Fokus zu nehmen, um dann mit den zuständigen Personen im Rathaus Lösungen zu erarbeiten.
Die Bevölkerung möchte
auch sehen, dass die Gemeinde etwas für schlechte Wege und Straßen unternimmt?
BM Huber: Sicherlich. Wir halten jährlich dafür 400.000 Euro vor und möchten 2026/2027 in Klauhörn für ca. eine Mio. Euro zur Instandsetzung des Wegenetzes aufwenden. Der Rat hat festgelegt, sich danach mit der Burgstraße in Hengstforde und der Kleinen Mühlenstraße in Apen zu befassen. Ich denke, der neue Gemeinderat ab November 2026 wird die Prioritäten dafür festlegen und den Umfang beraten müssen.
Die Gemeinde hat nun eine Klimaschutz-Managerin. Erhält Apen nun ein Klimaschutzkonzept?
BM Huber: Ja, seit dem 01.09.2025 arbeiten wir an einem Klimaschutzkonzept und wir werden auch bis zum Juni 2028 eine kommunale Wämeplanung beschließen. Zum Letzteren sind wir verpflichtet. Wir werden die Bevölkerung bei diesen Themen einbinden und auch Weichen für unsere Maßnahmen in den kommenden Jahren damit stellen. Dazu wird es in diesem Jahr auch Beteiligungsmodelle geben. Das Konzept betrifft neben den gemeindlichen Aufgaben auch private und gewerbliche Themen.
In den letzten Monaten war die Finanzlage von Städten und Gemeinden großes Thema. Die Klimaschutzmanagerin Kassandra Legatzki Gemeinde hat beschlossen, den Gewerbesteuerhebesatz von 380 Prozentpunkten auf 400 anzuheben. Halten Sie, Rat und Verwaltung auch Maß bei den Ausgaben?
BM Huber: Wir gehen
verantwortungs-voll mit unseren Geldmitteln und damit auch mit den Steuern
unserer Bevölkerung und den Betrieben um. Viele Dinge sind einfach nicht mehr
aufschiebbar oder gesetzliche Anforderungen machen sie notwendig. Die Gemeinde
muss im Wettbewerb mit Nachbargemeinden Schritt halten. Unsere Infrastruktur
muss zeitgemäß weiterentwickelt werden, denn nur so können wir die
Daseinsvorsorge halten und Investitionen der Privatwirtschaft einwerben.
Die Gemeinde
verschuldet sich erheblich. Es sollen bis 2029 ca. 20 Mio. Euro sein. Wie geht
die Gemeinde damit um?
BM Huber: So sind die
Planzahlen. Ich darf aber betonen, dass die Gelder nicht verbraucht, sondern in
Gebäude und Infrastruktur ausgegeben werden. Ca. 11 Mio. Euro alleine für das
Schul- und Sportzentrum von Apen. Allerdings ist in der nächsten Zeit kein Spielraum
mehr da, weitere Großprojekte anzugehen. Wir müssen nun diese Aufgaben erst
einmal abarbeiten und bis 2029 innehalten. Daher wurden auch bewusst die Themen
Janosch-Grundschule Augustfehn mit Bürger-schule und die Feuerwehrhäuser in
Godensholt und Nordloh-Tange oder neue Kitaplanungen zurückgestellt. Es bleibt
abzuwarten, zu wann wir ggf. mit welchen Fördergeldern diese Großprojekte
angehen können.
Sie erkennen also die
Bedarfe dort an, möchten allerdings dafür werben aufgrund des Finanzspielraumes
zunächst erst einmal das eingeplante abzuarbeiten bevor was Neues angestoßen
wird?
BM Huber: Richtig. Und wir wollen auch erst einmal die Früchte der nach-haltigen Investitionen der letzten Jahre ernten. Gewerbeflächen veräußern, Veräußerungen von Flächen auf dem Dockgelände oder Einnahmen durch Baugrundstücke regenerieren. Im Bereich der Wohnbauflächen verspüren wir trotz der konjunkturellen Lage eine kontinuierliche Nachfrage. Zu nennen sind hier das Wohngebiet „Am Osterende“ von Peter Stock oder das NLG-Gebiet in Hengstforde-Augustfehn. Gemeindeeigene Grundstücke wurden sehr gut verkauft.
Die Gemeinde entwickelt sich schon Zusehens weiter. Zu nennen ist der neue Raiffeisenmarkt, ein neuer Combi-Markt oder ein großes Logistikunternehmen bei der Erweiterung des Wirtschaftsbogens an der A28.
BM Huber: Schön, dass man
diese Schritte anerkennt. Ich kann berichten, dass für 2026 ein neues großes
Geschäftshaus auf dem Dockgelände geplant ist. Im Sommer 2026 beginnen die
Bauarbeiten und der Investor wird damit auch der Polizei in Augustfehn ein
Domizil am Bahnhof ermöglichen. Das freut mich sehr. Eine große weitere Lebensmittelkette
hat Interesse, etwas auf dem Gelände zu verwirklichen. Unser Engagement für die
Orte trägt Früchte und lässt nach meinem Dafürhalten erkennen, dass wir auf
einem guten Weg sind.
Und lassen Sie mich zum
Abschluss auch sagen, dass wir neben den erheblichen Geldmitteln natürlich auch
das Miteinander und unser Ehrenamt im Blick haben werden. So wird sicherlich
ein Aper Brückenbauer 2025 verliehen, Vorschläge sind schon möglich und die
Gemeinde Apen wird den Startschuss des Stadtradelns für das Ammerland am Sonntag,
den 03.05.2026 bei der Hengstforder Mühle mit viel ehrenamtlichem Engagement
geben.
GEMEINDE APEN. Zu Beginn des neuen Jahres informiert
die Gemeinde Apen über die Entwicklung der kommunalen Gebühren und Abgaben.
Während bei der Grundsteuer Kontinuität gewahrt bleibt, machen externe Faktoren
und notwendige Investitionen Preisanpassungen bei der Wasserversorgung und
Abfallentsorgung unumgänglich.
Grundsteuer bleibt stabil
Die Grundsteuer
A und B bleibt im Jahr 2026 unverändert. Im Zuge der bundesweiten
Grundsteuerreform hatte die Gemeinde die Hebesätze zum 01.01.2025 auf 314 %
festgesetzt. Dieser Wert wird beibehalten, sodass für Immobilieneigentümer und
Landwirte in diesem Bereich Planungssicherheit besteht.
Anpassungen
beim Wasser und Abwasser (OOWV)
Seit Anfang
2025 liegt die Zuständigkeit für das Abwasser beim Oldenburgisch-Ostfriesischen
Wasserverband (OOWV). Um die Infrastruktur zukunftssicher zu machen und steigende
Betriebskosten aufzufangen, gelten ab dem 01.01.2026 neue Tarife:
- Abwasser: Die verbrauchsabhängige Gebühr
steigt von 3,08 € auf 3,51 € pro Kubikmeter. Zusätzlich wird eine
monatliche Grundgebühr in Höhe von 6,25 € erhoben.
- Trinkwasser: Auch hier steigen die Preise
moderat. Der Kubikmeterpreis liegt nun bei 1,70 € (zuvor 1,56 €).
Der monatliche Grundpreis für einen Standardzähler beträgt künftig 8,66
€.
Diese
Erhöhungen begründet der OOWV vor allem mit massiven Investitionen in das
Leitungsnetz und die Versorgungssicherheit.
Bei Fragen rund
um Wasser und Abwasser bittet die Gemeinde Apen, sich direkt an den OOWV zu
wenden (Tel.: 04401 916-0, E-Mail: kundenservice@oowv.de. Das Bürgerbüro ist hierfür nicht mehr
zuständig und kann leider keine Auskünfte erteilen.
Neue
Gebühren für die Abfallentsorgung
Nach drei
Jahren stabiler Preise passt der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) des Landkreises
Ammerland die Gebühren an. Für den klassischen "Normalhaushalt" mit
60-Liter-Behältern (14-tägliche Leerung) ergeben sich folgende Änderungen:
- 60-Liter-Restmülltonne: Die Jahresgebühr steigt um 4,80 €
auf insgesamt 74,16 €.
- 60-Liter-Biotonne: Hier erhöht sich der Betrag um
2,52 € auf jährlich 38,04 €.
- Beistellsäcke: Wer zusätzliche Säcke benötigt,
zahlt nun 6,00 € für Restabfall und 4,00 € für Gartenabfall.
Weiterhin ist
zu beachten, dass das Bürgerbüro der Gemeinde Apen ab dem Jahr 2026 nicht mehr
als Verkaufsstelle für Beistellsäcke (Restmüll-, Biomüll- und Sperrmüllsäcke)
zur Verfügung steht. Die Beistellsäcke sind weiterhin beim Combi
Verbrauchermarkt Apen (ehm. Markant Stiekel) und dem Raiffeisenmarkt Apen
erhältlich.
Versand der
Grundabgabenbescheide
Die Gemeinde
Apen wird die neuen Grundabgabenbescheide ab der 5. Kalenderwoche
verschicken. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, die darin aufgeführten
neuen Abschläge zu prüfen.
Hinweis für Zahler: Sofern der Gemeinde ein SEPA-Lastschriftmandat vorliegt, werden die neuen Beträge automatisch zu den jeweiligen Fälligkeitsterminen eingezogen. Eine manuelle Änderung der Daueraufträge durch die Bürger ist nur bei Selbstzahlern erforderlich.
Weiterführende
Informationen:
- OOWV (Wasser/Abwasser): www.oowv.de
- Abfallwirtschaft Ammerland: www.ammerland.de/awb
- SEPA-Lastschriftmandat: www.apen.de
Gemeinde Apen.
Die Folgen des Klimawandels bekommen wir hinsichtlich der Niederschläge auch in
der Gemeinde Apen zu spüren: auf der einen Seite sind da die
Starkregenereignisse, mit großen Wassermengen in sehr kurzer Zeit, die kaum
versickern bzw. abließen können, auf der anderen Seite bekommen wir immer
häufiger längere Trockenperioden, in denen wir sorgsam mit dem kostbaren Gut
Wasser umgehen müssen.
Der Landkreis
Ammerland begegnet diesem Dilemma mit einer eigenen Förderrichtlinie
Wassermanagement. Finanzielle Unterstützung erhält man, sehr unkompliziert, für
Regenwasserzisternen, Dachbegrünungen und Entsiegelungen auf privaten
Grundstücken.
Neben der
Förderrichtlinie und dem Förderantrag Wassermanagement findet man auf der
Homepage des Landkreises folgende Informationen:
„Die Förderung
erfolgt in einem einstufigen Verfahren. Sie stellen den Antrag mit allen
erforderlichen Unterlagen erst nach Beendigung Ihrer Maßnahme. Eine
Antragstellung vorab ist nicht notwendig und kann nicht bearbeitet werden. Es
erfolgt keine Bewilligung vorab.
Förderschwerpunkt
I: Regenwasserzisterne
- Regenwasserzisternen mit einem
Volumen von 2,00 bis 4,99 Kubikmetern werden mit 300 Euro bezuschusst.
- Ab einem Volumen von 5,00
Kubikmetern werden Regenwasserzisternen mit 600 Euro bezuschusst.
Förderschwerpunkt
II: Dachbegrünung
- Der Zuschuss beträgt 25 Prozent
der förderfähigen Kosten bis zu maximal 1.000 Euro pro Antrag.
- Die Größe der zu begrünenden
Dachfläche muss mindestens 20 Quadratmeter betragen.
Förderschwerpunkt
III: Entsiegelung
- Der Zuschuss beträgt 25 Prozent
der förderfähigen Kosten bis zu maximal 1.000 Euro pro Antrag.
- Die Größe der zu entsiegelnden
Fläche muss mindestens 20 Quadratmeter betragen.“
Haben Sie
Interesse? Dann schauen Sie auf die Homepage https://www.ammerland.de/Aktuelles/Topthemen/Klimaschutz/index.php?object=tx%7c2843.5&ModID=7&FID=2843.45045.1&NavID=2843.330.1&La=1 oder sprechen Sie Elisabeth Wagener,
Klimaschutzmanagerin des Landkreises, an (04488 56-2601 oder E.Wagener@ammerland.de)
Kümmern Sie
sich. Noch ist Geld im Fördertopf!
175 Jahre Augustfehn mit polnischen Freunden gefeiert!
GEMEINDE APEN. Anlässlich der 175-Jahr-Feier in Augustfehn hat die Delegation der polnischen Partnergemeinde Gizalki dem Ortsverein Augustfehn und der Gemeinde Apen ein besonderes Geschenk überreicht: ein kunstvoll gestaltetes, stilisiertes Kranichpaar samt Infotafel. Das symbolträchtige Ensemble steht für Freundschaft, Verbundenheit und den fortwährenden Austausch zwischen den beiden Gemeinden.
In enger Abstimmung mit dem Eigentümer Dieter Börjes hat das Kunstwerk nun einen dauerhaften Platz gefunden. Es begrüßt Besucherinnen und Besucher im Eingangsbereich des Restaurants „Eisenhütte“ und erinnert dort sichtbar an die gemeinsame Jubiläumsfeier.
Die Gemeinde und der Partnerschaftsverein bedanken sich herzlich für die wertvolle Geste aus Gizałki. Das Kranich-Ensemble sei nicht nur ein ästhetischer Blickfang, sondern auch ein Zeichen gelebter Partnerschaft und einer langjährigen, freundschaftlichen Verbindung.
Eine schöne Erinnerung an eine schöne Feier – und ein Symbol für die Zukunft der deutsch-polnischen Zusammenarbeit.
Bild: v.l.n.r.: Bürgermeister Matthias Huber, Hans-Jürgen Janssen (Vorsitzender des Vereins zur Förderung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden Apen und Gizalki e.V.), Monika Bischof-Baginska (2. Vorsitzende), Harald Droste (Schriftführer und Kassenwart), Dieter Börjes (Eigentümer der Eisenhütte Augustfehn) und Manfred Schedemann (3. Vorsitzender)
GEMEINDE
APEN. Der
Winter ist endlich da: Es schneit, die Temperaturen liegen unter dem
Gefrierpunkt und Straßen sowie Gehwege sind vielerorts von Schnee und Eis
bedeckt. Diese winterliche Landschaft ist zwar wunderschön anzusehen, kann
jedoch auch schnell sehr gefährlich werden – insbesondere für Fußgängerinnen
und Fußgänger sowie für den Straßenverkehr.
Aus diesem Grund appelliert die Gemeinde Apen an alle
Bürgerinnen und Bürger, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und Rücksicht
aufeinander zu nehmen.
Nach der Verordnung über Art und Umfang der Straßenreinigung, wird in § 4
ausdrücklich klargestellt, dass jeder Haushalt verpflichtet ist, den Gehweg vor
dem eigenen Grundstück innerhalb der geschlossenen Ortschaft auf einer Breite
von 1 Meter freizuhalten. Auch wenn am Grundstück kein befestigter Gehweg
vorhanden ist, muss der entsprechende Straßenbereich auf 1 Meter Breite
freigemacht werden. Die genauen Regelungen sind vollständig in der Verordnung unter
https://www.apen.de/page/cms/24_Ortsrecht.html nachzulesen.
Die Gemeinde Apen übernimmt weiterhin die Räum- und
Streupflichten auf klassifizierten Straßen, wie Landes- und Kreisstraßen, sowie
an öffentlichen Einrichtungen. Dazu zählen unter anderem Schulhöfe,
Haltestellen, Schulwege mit hoher Nutzungsfrequenz, Schulbusstrecken und der Bahnhof
(das Dock-Gelände).
Damit das Zusammenspiel zwischen kommunalen Maßnahmen und
privatem Engagement reibungslos funktioniert, ist es wichtig, dass alle
mithelfen und gegenseitige Rücksichtnahme zeigen. Das Gebot der Rücksichtnahme
gilt nicht nur auf Gehwegen, sondern auch im Straßenverkehr. Gerade bei Schnee
und Eis ist Rücksichtnahme im Straßenverkehr besonders wichtig. Nehmen Sie sich
daher bitte ausreichend Zeit, um Ihr Fahrzeug von Eis und Schnee zu befreien,
und bewegen Sie sich möglichst vorsichtig im Verkehr. Ein angepasstes Verhalten
hilft, Unfälle zu vermeiden.
Damit alle Bürgerinnen und Bürger die schöne Winterzeit
sicher genießen können, bittet die Gemeinde Apen um gute Zusammenarbeit,
gegenseitige Unterstützung und umsichtiges Verhalten. Gemeinsam können wir
dafür sorgen, dass Wege sicher bleiben und Unfälle vermieden werden. Vielen
Dank für Ihre Mithilfe!
GEMEINDE APEN. Am 18.12.2025 konnte die Haus- und Straßensammlung 2025 für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge erfolgreich abgeschlossen werden. Die Bezirksvorsteherinnen und Bezirksvorsteher übergaben ihre gesammelten Spenden an die Gemeindekasse.
In den einzelnen Bauerschaften wurde auf unterschiedliche Weise gesammelt: Teilweise waren die Bezirksvorsteher persönlich unterwegs, teilweise wurden Spenden aus eigenen Mitteln oder durch Unterstützung der Ortsbürgervereine zur Verfügung gestellt. Insgesamt kam in den Bauerschaften der Gemeinde Apen ein erfreulicher Gesamtbetrag von 2.339,03 Euro zusammen. Dafür ein herzliches Dankeschön!
Besonders hervorzuheben ist dabei das hervorragende Sammelergebnis der Bauerschaft Apen, die mit 1.234,83 Euro einen Großteil der Gesamtsumme beisteuerte und damit ein starkes Zeichen der Unterstützung für die Arbeit des Volksbundes setzte. Auch die weiteren Bauerschaften leisteten mit ihren Beiträgen einen wichtigen Anteil am Gesamterfolg der Sammlung.
Im
Einzelnen wurden folgende Sammelergebnisse erzielt:
|
Bauerschaft |
Betrag |
|
Apen |
1.234,83 € |
|
Augustfehn I |
50,00 € |
|
Augustfehn II |
316;70 € |
|
Espern |
270,00 € |
|
Godensholt |
107,50 € |
|
Hengstforde |
100,00 € |
|
Nordloh |
100,00 € |
|
Tange |
50,00 € |
|
Vreschen-Bokel |
110,00 € |
|
Zusammen |
2.339,03 € |
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge pflegt und erhält im Auftrag der Bundesregierung weltweit über zwei Millionen Kriegsgräber. Damit bewahrt er das Gedenken an die Opfer der beiden Weltkriege und leistet einen wichtigen Beitrag zur Friedensarbeit, zur Versöhnung und zur Verständigung zwischen den Völkern. Insbesondere die Jugendarbeit des Volksbundes trägt dazu bei, ein friedliches Europa mitzugestalten.
Diese
wichtige Arbeit wird maßgeblich durch das Engagement zahlreicher ehrenamtlicher
Helferinnen und Helfer sowie durch die finanzielle Unterstützung von
Mitgliedern und Förderern ermöglicht. Allen Sammlerinnen und Sammlern sowie den
Unterstützern gilt ein herzlicher Dank.
Liebe Einwohnerinnen und Einwohner,
liebe ehrenamtlich aktiven Mitmenschen in Verbänden und Vereinen!
Liebe engagierte Gemeindemitglieder in Unternehmen, in Beruf und Familie!
Mit den einleitenden Worten eines bekannten Kinderliedes zur Weihnachtszeit möchte ich es nicht versäumen, zum Jahresabschluss einige Zeilen der Dankbarkeit, Anerkennung und Zuversicht an die Bevölkerung und damit an Sie und Euch zu richten. Ich habe uns bewusst den Text eines recht unbekümmerten Liedes ausgesucht, um in der Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel den Mut zur Leichtigkeit, der Erholung und Gemütlichkeit zu vermitteln. Wir alle stehen in der heutigen Zeit vor vielen Herausforderungen und müssen jeden Tag Botschaften aus der ganzen Welt verarbeiten. Die Gesellschaft steht vor großen Veränderungen und wir befinden uns in einer Zeit des stetigen Wandels. Die große Politik, Vertreter der Wirtschaft, engagierte Mitmenschen im caritativen und weiteren gesellschaftlichen Leben ermahnen und warnen uns jeden Tag, Schritt zu halten, uns anzupassen und den notwendigen Wandel beruflich und auch privat mitzugehen.
Nach meinem Dafürhalten stellen wir uns in unserer Gemeinde Apen ganz engagiert den Herausforderungen des täglichen Lebens, gestalten unser Miteinander im Jetzt recht gut und haben die Zukunft dabei immer fest im Blick. Insbesondere Rat und Verwaltung engagieren sich stetig für eine gut aufgestellte Gemeinde, möchten Schritt halten und schaffen nach bestem Wissen und Gewissen mit unserer Bevölkerung, der heimischen Wirtschaft und den Vereinen eine lebens- und liebenswerte Gemeinde.
… daher erlaube ich mir uns mit diesem Brief zum Jahresabschluss eine Leichtigkeit zu vermitteln, uns Erholung zu wünschen, um die Herausforderungen für 2026 engagiert und fröhlich angehen zu können. Ich wünsche uns ein schönes Weihnachtsfest und einen gelungenen Jahresausklang mit unvergesslichen Momenten, die in Erinnerung bleiben und viel Gesundheit für das Jahr 2026!
Mit natürlich lebenswerten Grüßen
Ihr und Euer
Matthias Huber, Bürgermeister
GEMEINDE APEN. Am Silvesterabend die
Funken sprühen zu lassen, bedeutet für viele Menschen eine besondere Tradition
und in der Gemeinde Apen gibt es keine örtlichen Beschränkungen. Es gelten die
entsprechenden Bundes- und Landesvorschriften. Das jährliche Feuerwerk zum
Jahreswechsel verbindet und lässt alle Einwohner*innen zusammenkommen. Damit
einem gelungenen und vor Allem sicheren Feuerwerk nichts entgegensteht, gibt es
ein paar hilfreiche Tipps und Hinweise die zu beachten sind.
Kleinstfeuerwerk (Kategorie F1) darf während des ganzen Jahres an Personen über 12 Jahre abgegeben werden. Kleinfeuerwerk (Kategorie F2) darf dagegen zum Jahreswechsel 2025/2026 nur in der Zeit vom 29. bis zum 31. Dezember 2025 an Verbraucher*innen über 18 Jahre verkauft werden.
Personen
unter 18 Jahre dürfen pyrotechnische Gegenstände der Kategorie F2
nicht aufbewahren und auch nicht verwenden bzw. abbrennen. Das Abbrennen in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern sollte vermieden werden.
Wer Freude am knallen und Funken sprühen hat, sollte auch immer daran denken den entstandenen Müll danach richtig zu entsorgen und sein Umfeld damit nicht dauerhaft zu belästigen.
Neben den Alters- und Verwendungsbeschränkungen gelten für die Feuerwerkskörper an sich, ebenfalls spezielle Anforderungen. In Deutschland dürfen pyrotechnische Gegenstände der Kategorien F1 und F2 nur mit aufgedruckter CE-Kennzeichnung und einer Zulassungsnummer einer in der Europäischen Union ansässigen Prüfstelle abgegeben werden.
Beim
Kauf von Feuerwerk sollte man also unbedingt auf das CE-Zeichen in Verbindung
mit einer Zulassungsnummer sowie einer deutschen Gebrauchsanleitung achten.
Neben
den vielen erlaubten Raketen, Batterien und Knallkörpern, gibt es eine Vielzahl
an illegalen Feuerwerksartikeln. Die Gefahren, die davon ausgehen können, sind
sehr groß. Die Explosionskraft ist oft ein Vielfaches höher als bei geprüften,
legalen Artikeln. Auch die Anwendungssicherheit ist nicht gewährleistet. Zur
Gewährleistung der eigenen, aber auch der Sicherheit der Mitmenschen, sollte
daher auf die Nutzung von illegalen Feuerwerksartikeln verzichtet werden.








